Wie war dein 2021

Draußen ist es kalt und momentan auch etwas ungemütlich – das ist genau die richtige Zeit, um sich kurz vor dem Jahreswechsel noch einmal mit dem vergangenen Jahr zu beschäftigen. Nachdem ich in diesem Jahr meinen ersten öffentlichen Jahresrückblick im Rahmen der “Jahresrückblog21-Challenge” von Judith Peters veröffentlicht habe, habe ich gestern auch noch einen nicht öffentlichen, sehr persönlichen Jahresrückblick gemacht. Einen, der nur für mich selbst ist, das ist bei mir in den letzten Jahren “Tradition” geworden.

Mit einem persönlichen Jahresrückblick rufst du dir all deinen schönen Momente, all deine Erfolge des ganzen Jahres noch einmal ins Gedächtnis und kannst das Jahr versöhnlich abschließen.

Aber du solltest dich nicht nur auf deine Highlights konzentrieren, sondern auch bei den nicht so erfolgreichen, nicht so erfüllenden und enttäuschenden Momenten ganz genau hinschauen. Mit etwas zeitlichem Abstand gewinnst du einen anderen Blick darauf: Nimm an, was du siehst, lerne aus den Erfahrungen und passe dein Verhalten im nächsten Jahr an. So wirst du jedes Jahr besser und das neue Jahr startet mit vollem Elan!

Wenn ich mit meinem Jahresrückblick beginne, kann ich mich meistens kaum noch daran erinnern, was alles passiert ist, 12 Monate sind halt schon eine lange Zeit. Gerade die Ereignisse aus den ersten Monaten sind doch mittlerweile ganz schon weit weg. Umso schöner ist es, sich damit noch einmal zu beschäftigen. 

Möchtest du das in diesem Jahr auch ausprobieren? Dann habe ich hier ein paar Tipps für dich. 

Tipps und Tricks für deinen Jahresrückblick

Reserviere dir ein paar Stunden in deinem Kalender, in denen du völlig ungestört bist. Suche dir einen ruhigen Platz, mache es dir gemütlich, koche dir eine schöne Kanne Tee oder eine Tasse Kaffee, zünde dir eine Kerze an. Es ist sehr hilfreich, wenn du in eine positive Grundstimmung kommst, bevor du beginnst.

Je entspannter du bist, umso mehr kannst du auch aus dem Jahresrückblick ziehen. Daher hilft es dir vielleicht, zur Einstimmung eine kurze Meditation zu machen, einen Spaziergang oder eine Yoga-Einheit zu machen oder auch ein Vollbad zu nehmen. Wähle deinen ganz persönlichen Weg der Entspannung!

Ich nehme mir für diesen Anlass ein schönes Notizbuch und einen Stift, mit dem ich wirklich gern schreibe. Ich schreibe meinen Jahresrückblick nicht gern mit dem Computer, irgendwie ist es noch einmal ein anderes Gefühl, wenn die Gedanken aus meinem Kopf in meine Hand fließen und von dort auf das Papier. So habe ich auch mehr Zeit, meine Gedanken zu sortieren, da es einfach länger dauert, mit der Hand zu schreiben. Und dann geht es los!

Wenn du zu Haus keinen ruhigen Platz findest oder du einfach etwas Abstand haben möchtest, kannst du diese Übung auch sehr gut in deinem Lieblingscafé machen. Wenn es warm genug ist, gehe ich auch sehr gern dafür raus in die Natur – aber momentan ist das zumindest in unserer Gegend zu kalt.

Zur Einstimmung auf deinen Jahresrückblick

Was habe ich denn eigentlich so im letzten Jahr getrieben? Auf Kommando fällt mir das jetzt, viele Monate später, nicht ohne weiteres ein, geht dir das auch so?

Dann nimm dir deinen Kalender zur Hand – ganz egal, ob du deinen Kalender im Smartphone pflegst oder ob du noch einen “richtigen” Taschenkalender führst. Blättere den Kalender durch und sieh dir deine Einträge an – welche Ereignisse haben es verdient, dass du noch einmal genauer hinschaust? 

Bist du vielleicht eher der Instagram- oder Social-Media-Typ? Was hast du im Laufe des Jahres gepostet und geteilt? Was hat dich beeindruckt? Was hat dich beeinflusst? Was hast du gern gemacht?

Welche Fotos aus dem letzten Jahr findest du auf deinem Handy? Fang einfach mal an zu stöbern und in Erinnerungen zu schwelgen. So lässt du das Jahr schon einmal visuell Revue passieren. 

Diese Fragen helfen dir, noch tiefer zu gehen

Ich schlage dir jetzt ein paar Fragen vor, die du in aller Ruhe beantworten kannst. Du musst nicht alle beantworten, suche dir die Fragen aus, die dich ansprechen. Und dann nimm dir Zeit, denke kurz über die Frage nach, dann fang an, sie zu beantworten. Manchmal dauert es einen Moment, bis dir die  Einzelheiten wieder einfallen, oft kommen die Erinnerungen auch beim Schreiben wieder. 

Manchmal hilft es auch, sich die Fragen am nächsten Tag noch einmal vorzunehmen, weil in der Zwischenzeit dein Unterbewusstsein noch weiter mit der Frage gearbeitet hat und dir jetzt ganz andere Dinge wieder eingefallen sind. Fang einfach an und schaue, was jetzt im Moment richtig für dich ist. 

Wenn dein Jahr 2021 ein Motto gehabt hätte, welches wäre das?

Worauf warst du besonders stolz im letzten Jahr?

Welche Erfolge konntest du im letzten Jahr verzeichnen, was ist dir richtig gut gelungen?

Welche Enttäuschungen oder Misserfolge musstest du erleben?

Für welche Erfahrungen aus dem letzten Jahr bist du dankbar?

Woran bist du im letzten Jahr gewachsen?

Welches war der schönste Moment, das schönste Erlebnis im letzten Jahr?

Welche Hindernisse haben sich dir in den Weg gestellt und wie konntest du sie wegräumen?

Welche Menschen haben dich in diesem Jahr unterstützt, wer war dir wichtig?

In welchen Momenten warst du am glücklichsten?

Was durftest du in diesem Jahr lernen?

Welche Entscheidungen, Erlebnisse oder Aktivitäten hast du bereut und warum?

Wovon hättest du gern weniger im letzten Jahr gehabt?

Was hättest du gern häufiger im letzten Jahr gehabt?

Wer hat dich im letzten Jahr besonders beeindruckt und warum?

Abschluss

Zum Abschluss liest du dir all deine Antworten noch einmal durch. Was möchtest du als Lehre daraus mit in das neue Jahr nehmen? Wovon möchtest du mehr in deinem Leben? Mit wem möchtest du das nächste Jahr verbringen? Was möchtest du nicht mehr im nächsten Jahr, wozu möchtest du nein sagen? 

Und: Wie fühlt sich dein Jahresrückblick an? Welches Gefühl kommen in dir hoch? Wo spürst du dieses Gefühl in deinem Körper? Wie stark fühlst du es? Lass es einen Moment zu und beobachte wie es sich weiter entwickelt. 

Und dann schließe das Jahr mit Dankbarkeit ab.

Ich wünsche dir viele hilfreiche Erkenntnisse aus deinem ganz persönlichen Jahresrückblick und einen guten Start in das neue Jahr!

Sei herzlichst gegrüßt

Nicky

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